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  2. Adressbücher Thürin...
    Adressbücher Thüringer Städte : Sondershausen
    • 1877 - 1925: Adreßbuch der fürstlichen Residenzstadt Sondershausen / nach amtlichen Quellen zusammengestellt. - Sondershausen : Fr. Aug. Eupel (1877 bis 1925)
    • 1928 : Adreßbuch für den Kreis Sondershausen. - Sondershausen : Friedrich Bertram's Buch-, Kunst- u. Musikalien-Handlung (1928)
    • 1934/1935: Einwohnerbuch von Sondershausen mit Stockhausen, Jecha, Jechaburg (1934 bis 1935)
    • 1936: Einwohnerbuch für den Landkreis Sondershausen : einschließlich der Städte Ebeleben, Bad Frankenhausen, Greußen, Schlotheim. - Mühlhausen i. Thür. : Schmidt (1936)
    • 1937/38: Einwohnerbuch Stadt- und Landkreis Sondershausen. - Nordhausen : Verlag des Sondershäuser Kreisblattes (1937 bis 1938)
    Anders als Staathandbücher, die - der Name sagt es - fast immer von Staaten handeln, beziehen sich Adressbücher auf Städte. In alphabetisch geordneter Form verzeichnen Adressbücher die Einwohner und Wohnhäuser, Straßen und Plätze, Geschäfte und Gewerbebetriebe, Innungen und Vereine wie auch die staatlichen und städtischen Behörden einer Stadt. Alte Adressbücher sind erstes Hilfsmittel für die Familienforschung und könnten doch weit mehr sein, wenn man in ihnen nicht nur gelegentlich einzelne Namen nachschlüge, sondern sie systematisch durchforstete und auswertete. Dann werden sie zu einer Quelle eigener Art, zu einem "Schlüssel, um eine Stadt zu öffnen", wie sich der Historiker Karl Schlögel in seinem lesenswerten Buch "Im Raume lesen wir die Zeit. Über Zivilisationsgeschichte und Geopolitik" (2003), ausdrückte. Darin heißt es auch treffend: "Wer sich in Adressbücher hineingelesen hat, kann sich in ihnen bewegen wie in imaginären Räumen - Stadträumen, Straßenräumen, Wohnräumen. Adressbücher sind Logbücher und Karten, sie geben der Geschichte die räumliche Dimension zurück. […] Man kann darin herumgehen und alles erleben: überwältigt von der Dichte des Materials Spurensuche betreiben, seine Überraschungen erleben und sich darin verirren. […] Man kann ganz nahe herantreten, fast bis an die Person der Adressaten, die noch nicht geschützt sind durch den Datenschutzbeauftragten." (S. 331). 

    Die Digitalisierung und Online-Bereitstellung der historischen Sondershäuser Adressbücher (1877 - 1938) ist ein Gemeinschaftsprojekt der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena und des Stadtarchives Sondershausen.
    Lizenz
    CC0 Lizenz
    Besitzer(in)

    Stadtarchiv Sondershausen

    Partner(in)

    Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Rudolstadt

    Stadtarchiv Sondershausen

    Erschienen
    1877 bis 1938
    DDC
    350 öffentliche Verwaltung, Militär