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  2. Adressbücher Thürin...
    Adressbücher Thüringer Städte : Greiz
    • 1873 - 1892 : Adreß- und Geschäftshandbuch der Residenzstadt Greiz für ... : nach amtlichen Quellen zusammengestellt. - Greiz : Erich Schlemm (1873 bis 1892)
    • 1895 - 1898, 1903 - 1910 : Adreß- und Geschäftshandbuch der Fürstl. Residenzstadt Greiz sowie der Ortschaften Irschwitz-Aubachthal, Pohlitz, Rothenthal und Dölau. - Greiz : Franz Trommer (1895 bis 1910)
    • 1901 : Wohnungs- und Geschäftsanzeiger der Fürstl. Residenzstadt Greiz für ... : aufgrund amtlicher Quellen zusammengestellt. - Greiz : Erich Schlemm Nachfolger, Max Frege (1901)
    • 1921 : Adreßbuch der Stadt Greiz mit den eingemeindeten Orten Irschwitz-Aubachthal und Pohlitz sowie den umliegenden Ortschaften Caselwitz, Dölau, Alt- u. Neugommla, Ober- und Untergrochlitz, Kurtschau, Raasdorf, Rothenthal und Waltersdorf (Reuß) für ... : Nach amtlichen Quellen zusammengestellt. - Greiz : Vereinsbuchdruckerei (1921)
    • 1926, 1929/30, 1937/38 : Einwohnerbuch der Stadt und des Landkreises Greiz. - Greiz : Vereinsbuchdruckerei (Greizer Neueste Nachrichten) (1926 bis 1938)
    • 1948/49 : Einwohner-Verzeichnis der Stadt Greiz. - Greiz : Thüringer Volksverlag GmbH (1948 bis 1949)
    • 1949 : Einwohnerbuch für den Landkreises Greiz : mit den Städten Greiz, Berga a.d. Elster, Zeulenroda, Triebes und 82 Landgemeinden / Herausgegeben unter Mitwirkung d. Kreisrates Greiz/Th.. - Weimar ; Greiz : Thüringer Volksverlag GmbH (1949)

    Anders als Staathandbücher, die - der Name sagt es - fast immer von Staaten handeln, beziehen sich Adressbücher auf Städte. In alphabetisch geordneter Form verzeichnen Adressbücher die Einwohner und Wohnhäuser, Straßen und Plätze, Geschäfte und Gewerbebetriebe, Innungen und Vereine wie auch die staatlichen und städtischen Behörden einer Stadt. Alte Adressbücher sind erstes Hilfsmittel für die Familienforschung und könnten doch weit mehr sein, wenn man in ihnen nicht nur gelegentlich einzelne Namen nachschlüge, sondern sie systematisch durchforstete und auswertete. Dann werden sie zu einer Quelle eigener Art, zu einem "Schlüssel, um eine Stadt zu öffnen", wie sich der Historiker Karl Schlögel in seinem lesenswerten Buch "Im Raume lesen wir die Zeit. Über Zivilisationsgeschichte und Geopolitik" (2003), ausdrückte. Darin heißt es auch treffend: "Wer sich in Adressbücher hineingelesen hat, kann sich in ihnen bewegen wie in imaginären Räumen - Stadträumen, Straßenräumen, Wohnräumen. Adressbücher sind Logbücher und Karten, sie geben der Geschichte die räumliche Dimension zurück. […] Man kann darin herumgehen und alles erleben: überwältigt von der Dichte des Materials Spurensuche betreiben, seine Überraschungen erleben und sich darin verirren. […] Man kann ganz nahe herantreten, fast bis an die Person der Adressaten, die noch nicht geschützt sind durch den Datenschutzbeauftragten." (S. 331).

    Die Digitalisierung und Online-Bereitstellung der historischen Greizer Adressbücher (1873 - 1949) ist ein Gemeinschaftsprojekt der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena, des Landesarchives Thüringen - Staatsarchiv Greiz , des Stadtarchives Greiz und des Kreisarchives Greiz .

    Lizenz
    CC0 Lizenz
    Besitzer(in)

    Stadtarchiv Greiz

    Partner(in)

    Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Greiz

    Landkreis Greiz - Kreisarchiv

    Stadtarchiv Greiz

    Erschienen
    1873 bis 1949
    DDC
    350 öffentliche Verwaltung, Militär