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  2. Adressbücher Thürin...
    Adressbücher Thüringer Städte : Meiningen
    • 1855 : Verzeichniß der Wohnhäuser und öffentl. Gebäude der Residenzstadt Meiningen, nach den Nummern geordnet mit Angabe der jetzigen Besitzer oder Bewohner. - Meiningen : Keyßner (1855 bis 1855)
    • 1867-1873 : Häuserverzeichnis der Residenzstadt Meiningen. - Meiningen : Keyßner (1867 bis 1873)
    • 1876 : Häuser- und Einwohner-Verzeichniß der Residenzstadt Meiningen. - Meiningen : Brückner & Renner (1876 bis 1876)
    • 1878 - 1913 : Adreßbuch der Residenzstadt Meiningen : auf Grund amtlicher Mittheilungen zusammengestellt. - Meiningen : Brückner & Renner (1878 bis 1913)
    • 1920; 1925 : Einwohner und Häuserverzeichnis der Stadt Meiningen. - Meiningen : Marbach (1920 bis 1925)
    • 1923; 1927/28 - 1934 : Adreßbuch der Stadt Meiningen. - Meiningen : Marbach (1923 bis 1934)
    • 1938 - 1941 : Einwohnerbuch der Stadt Meiningen mit den Vororten Helba und Weltershausen. - Meiningen : Marbach (1938 bis 1941)
    • 1949 : Einwohnerbuch der Stadt und des Kreises Meiningen mit den Städten Meiningen, Wasungen, Bad Salzungen und 85 Gemeinden. - Weimar : Thüringer Volksverlag (1949 bis 1949)
    Anders als Staathandbücher, die - der Name sagt es - fast immer von Staaten handeln, beziehen sich Adressbücher auf Städte. In alphabetisch geordneter Form verzeichnen Adressbücher die Einwohner und Wohnhäuser, Straßen und Plätze, Geschäfte und Gewerbebetriebe, Innungen und Vereine wie auch die staatlichen und städtischen Behörden einer Stadt. Alte Adressbücher sind erstes Hilfsmittel für die Familienforschung und könnten doch weit mehr sein, wenn man in ihnen nicht nur gelegentlich einzelne Namen nachschlüge, sondern sie systematisch durchforstete und auswertete. Dann werden sie zu einer Quelle eigener Art, zu einem "Schlüssel, um eine Stadt zu öffnen", wie sich der Historiker Karl Schlögel in seinem lesenswerten Buch "Im Raume lesen wir die Zeit. Über Zivilisationsgeschichte und Geopolitik" (2003), ausdrückte. Darin heißt es auch treffend: "Wer sich in Adressbücher hineingelesen hat, kann sich in ihnen bewegen wie in imaginären Räumen - Stadträumen, Straßenräumen, Wohnräumen. Adressbücher sind Logbücher und Karten, sie geben der Geschichte die räumliche Dimension zurück. […] Man kann darin herumgehen und alles erleben: überwältigt von der Dichte des Materials Spurensuche betreiben, seine Überraschungen erleben und sich darin verirren. […] Man kann ganz nahe herantreten, fast bis an die Person der Adressaten, die noch nicht geschützt sind durch den Datenschutzbeauftragten." (S. 331).

    Die Digitalisierung und Online-Bereitstellung historischer Adressbücher von Meiningen (1855 - 1949) ist ein Gemeinschaftsprojekt der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena, des Landesarchives Thüringen - Staatsarchiv Meiningen und des   Kreisarchives Schmalkalden-Meiningen

    ---IN BEARBEITUNG---
    Lizenz
    CC0 Lizenz
    Besitzer(in)

    Kreisarchiv Schmalkalden-Meiningen

    Partner(in)

    Kreisarchiv Schmalkalden-Meiningen

    Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Meiningen

    Erschienen
    1855 bis 1949
    DDC
    350 öffentliche Verwaltung, Militär
    Bemerkung

    Landesarchivs Thüringen - Staatsarchiv Meiningen 1855-1884, 1923 // Kreisarchiv Schmalkalden-Meiningen 1886-1920, 1925-1949