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  2. Adressbücher Thürin...
    Adressbücher Thüringer Städte : Suhl und Schleusingen
    • 1895/96 - 1910: Adress-Buch für die Stadt Suhl i. Thüringen : nach amtlichen Quellen. - Suhl : Kaufmann (1895 bis 1910)
    • 1913: Einwohner-Verzeichnis der Städte Suhl und Zella St. Bl. verbunden mit einem Nachweis der Behörden und Gewerbetreibenden dieser beiden Städte sowie der Städte Mehlis und Schleusingen und der gesamten Ortschaften der Amtsgerichtsbezirke Suhl, Schleusingen und Zella St. Bl. : einziges und bestexistierendes Nachschlagewerk für den Suhler Waffen-Industriebezirk mit einem Stadtplan von Suhl und drei Orientierungskarten. - Suhl : Thüringer Warte (1913)
    • 1925: Adreßbuch der Stadt Suhl und der Ortschaften des Kreises Schleusingen. - Suhl : Thüringer Warte (1925)
    • 1928: Adreßbuch der Städte Suhl und Schleusingen und der Ortschaften des Kreises Schleusingen einschließlich der Gewerbetreibenden der Stadt Zella-Mehlis. - Suhl : Thüringer Warte (1928)
    • 1932: Adreßbuch der Städte Suhl und Schleusingen und der Umgebung. - Suhl : Thüringer Warte (1932)
    • 1937-1938: Einwohnerbuch der Städte Suhl und Schleusingen sowie der 46 Ortschaften des Kreises Schleusingen. - Suhl : Strom (1937 bis 1938)
    • 1949/50: Einwohnerbuch für den Stadt- und Landkreis Suhl mit den Städten Suhl, Zella-Mehlis, Schleusingen und 44 Landgemeinden. - Weimar : Thüringer Volksverlag (1950)
    • 1956: Amtliches Fernsprechbuch : Bezirk Suhl / hrsg. vom Kreisbetriebsamt für Post- und Fernmeldewesen Meiningen, Deutsche Postwerbung. - Erfurt (seit 1956)
    • 1975-1986 : Fernsprechbuch : Bezirk Suhl / Hrsg. von der Zentralen Buchstelle beim Post- und Fernmeldeamt, Nordhausen. - Berlin (1975 bis 1986)
    Anders als Staathandbücher, die - der Name sagt es - fast immer von Staaten handeln, beziehen sich Adressbücher auf Städte. In alphabetisch geordneter Form verzeichnen Adressbücher die Einwohner und Wohnhäuser, Straßen und Plätze, Geschäfte und Gewerbebetriebe, Innungen und Vereine wie auch die staatlichen und städtischen Behörden einer Stadt. Alte Adressbücher sind erstes Hilfsmittel für die Familienforschung und könnten doch weit mehr sein, wenn man in ihnen nicht nur gelegentlich einzelne Namen nachschlüge, sondern sie systematisch durchforstete und auswertete. Dann werden sie zu einer Quelle eigener Art, zu einem "Schlüssel, um eine Stadt zu öffnen", wie sich der Historiker Karl Schlögel in seinem lesenswerten Buch "Im Raume lesen wir die Zeit. Über Zivilisationsgeschichte und Geopolitik" (2003), ausdrückte. Darin heißt es auch treffend: "Wer sich in Adressbücher hineingelesen hat, kann sich in ihnen bewegen wie in imaginären Räumen - Stadträumen, Straßenräumen, Wohnräumen. Adressbücher sind Logbücher und Karten, sie geben der Geschichte die räumliche Dimension zurück. […] Man kann darin herumgehen und alles erleben: überwältigt von der Dichte des Materials Spurensuche betreiben, seine Überraschungen erleben und sich darin verirren. […] Man kann ganz nahe herantreten, fast bis an die Person der Adressaten, die noch nicht geschützt sind durch den Datenschutzbeauftragten." (S. 331).

    Die Digitalisierung und Online-Bereitstellung historischer Suhler Adressbücher (1895 - 1950) ist ein Gemeinschaftsprojekt der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena und des Stadtarchives Suhl .

    ---IN BEARBEITUNG---
    Lizenz
    CC0 Lizenz
    Sonst. Titel

    Telefonbücher Thüringer Städte : Suhl und Schleusingen

    Besitzer(in)

    Stadtarchiv Suhl

    Partner(in)

    Stadtarchiv Suhl

    Erschienen
    seit 1895
    DDC
    350 öffentliche Verwaltung, Militär