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- Autor(in)
- Erschienen
- 15. Dezember 2025
- ISSN
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E-ISSN: 1864-2950
P-ISSN: 0044-2380
- DOI
- Seitenbereich
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362-366
- Zusammenfsg.
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Die Nationalbibliothek von Sri Lanka ist eine der ältesten Institutionen, die die Tradition der Bewahrung von Wissen als Kulturgut und die Verteidigung der Demokratie durch einen offenen Zugang zu Informationen aufrechterhält. Im Laufe der Geschichte waren Bibliotheken Bedrohungen durch politische Einmischung, wirtschaftliche Unsicherheit und soziale Unruhen ausgesetzt. Die Brandstiftung in der öffentlichen Bibliothek von Jaffna während des Bürgerkriegs, politische Ernennungen im Rahmen des Nationalbibliotheksgesetzes und die regressive Besteuerung von Büchern, die gegen das Abkommen von Florenz verstößt, offenbaren die Schwäche des Systems. Diese systemischen Probleme haben es den Bibliotheken erschwert, ihre soziale Rolle als offene Orte der Bildung und des bürgerschaftlichen Engagements zu erfüllen. Wirtschaftskrisen und Inflation haben die Ressourcen für alle zunehmend eingeschränkt, insbesondere für diejenigen in den marginalisierten Gemeinschaften, die bereits unter verstärkten sozialen Ungleichheiten leiden. Die jüngste Zuweisung von 300 Millionen Rupien durch die Regierung bezeugt jedoch ein neues Interesse am Ausbau und der Wiederherstellung von Bibliotheken. Eine qualitative Reform kann jedoch nur erreicht werden, wenn wir nach den Grundsätzen eines leistungsorientierten Regierungssystems handeln, Bibliotheken von parteipolitischen Einflüssen befreien und einen erschwinglichen Zugang zu unseren Bildungsressourcen wiederherstellen. An Orten wie Bibliotheken können wir das Heilige von Wissen begreifen; ohne diese Zufluchtsorte der Information geraten wir als Demokratie, Nation und Volk in Schwierigkeiten. Durch nationale und internationale Zusammenarbeit kann Sri Lanka seine Bibliotheksinfrastruktur neu gestalten und seine Bibliotheken modernisieren, um sie damit in soziale Laboratorien für Fortschritt, Versöhnung und Entwicklung zu transformieren.
The Sri Lankan Library is one of the oldest institutions which maintains the traditions of preserving knowledge as a heritage and of defending democracy by providing transparent access to information. Historically, libraries have had to contend with the threats of political interference, economic uncertainty and social upheaval. The burning of the Jaffna Public Library in the civil war, political appointments under the National Library Act and the regressive taxation of books (in infringement of the Florence Agreement) are evidence of the vulnerability of the system. These systemic problems have made it difficult for libraries to fulfil their social role as open sites of education and civic engagement. Economic crises and inflation have increasingly limited access to resources, especially those in the most marginalised communities already suffering from widened social differences. However, the latest allocation of 300 million rupees highlights the renewed interest of the government in supporting the growth of libraries and in restoring their status. Effective reform will only come if we act on the principles of merit-based government, free libraries from party-political interference and restore affordable access to our learning resources. It is in libraries that we can appreciate the sacred nature of knowledge; without these sanctuaries of information, our democracy, nation and people are in peril. Through co-operation at the national and international levels, Sri Lanka can re-engineer its library infrastructure and rejuvenate the libraries themselves, turning them into social laboratories for progress, reconciliation and development.
- JST Art der Publikation
- Artikel
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