- Autor
- Seitenbereich
-
020-032
- Zusammenfsg.
-
Hochschulbibliotheken bieten zahlreiche Dienstleistungen auf dem Wege der Selbstbedienung an. Vordergründig spielen dabei insbesondere Aspekte der Rationalisierung die dominante Rolle. Doch lohnt es sich, das Phänomen Selbstbedienung auch einmal unter anderen Gesichtspunkten zu betrachten. Der erste Teil dieses Beitrages (erschienen in Heft 6/2011) beschäftigte sich mit der Selbstbedienung als gesamtgesellschaftlichem Phänomen, entwickelte eine Typologie der Selbstbedienung in Hochschulbibliotheken, hat den komplementären und substituierenden Einsatz von Selbstbedienungstechnologien verglichen und kritisch das Rationalisierungspotential der Selbstbedienung hinterfragt. In diesem zweiten Teil des Beitrages soll es um die Kunden- und Mitarbeiterperspektive gehen, und es sollen personalpolitische und strategische Konsequenzen abgeleitet werden. Im ersten Teil dieses Beitrages wurde dargestellt, wie weit verbreitet Selbstbedienung sowohl als gesamtgesellschaftliches Phänomen als auch im bibliothekarischen Umfeld inzwischen ist. Doch hat sich auch herausgestellt, dass die allgemeine Erwartung, mit der Einführung von Selbstbedienung Rationalisierungs- und Einsparpotentiale realisieren zu können, keineswegs automatisch erfüllt wird. University libraries offer numerous services as self-service functions. At first glance, elements of work rationalization play a dominant role. But it is worth looking at these phenomena from other points of view. The first part of this article (issue 6/2011) dealt with self-service as a general social phenomenon, developed a typology of its application in university settings, compared the use of complementary and substitutive technologies, and offered a critical evaluation of its potential effects on job rationalization. This second part deals with the points of views of clients and staff in order to deduce consequences of personnel policies and organizational strategies. The first part of this essay showed how widespread self-service operations have become in society as well as in the specific context of libraries. But it has also become clear that the general expectation of cost-saving efficiency has not been automatically achieved.




